Kinder- und Jugendsportfest unter neuem Namen

Do, 29.08.2019

Am vergangenen Samstag trafen sich beim besten (vielleicht auch schon zu heißem) Wetter 50 junge Athleten (U12-U16) zum SCC-Mehrkampfsportfest im Mommsenstadion. Mit dieser Veranstaltung sollte das ehemalige Kindersportfest des SCC, welches bisher unter dem Namen Richard-Rau-Sportfest stattfand, wieder neu belebt werden. Leider konnte das etablierte Sportfest in den letzten zwei Jahren wegen dem Stadionumbau und zu geringer Meldezahlen nicht durchgeführt werden.

Da wir das Sportfest wieder aufleben lassen möchten, wurde dieses Mal das Sportfest auch mit einem kleinen Starterfeld mit der Unterstützung von einigen Helfern und Kampfrichtern aus der Abteilung durchgeführt. Im familiären Umfeld nutzten die jungen Athleten die Chance ihren aktuellen Leistungsstand nach den Sommerferien im Laufen, Springen und Werfen zu testen. Dabei fielen einige neue Bestleistungen.

Für 2019 08 24 ses hsstvHier geht es zum Video von Hauptstadtsport.TVdie Kinder der U12, die sonst vorrangig im Mannschaftswettbewerb der Kinder-Leichtathletik antreten, war es eine Gelegenheit sich in den leichtathletiktypischen Disziplinen untereinander zu messen. Im Dreikampf der 10- und 11-jährigen Mädchen konnten Emily Petko (W10) und Jasmin Brayshaw (W11) sehr gute Ergebnisse erzielen und somit ihre Altersklasse gewinnen. Auch die Jungs zeigten, dass sie sich durchaus auch in den Einzeldisziplinen behaupten können. So warf Mateo Escolano (M10) seinen Ball über 37,50m weit und Adrian Primus (M11) sprintete über die 50m in 7,86s.

Die größten Teilnehmerfelder gab es in der U14. Emily Hettner (W13) war in der weiblichen Konkurrenz mit 11,20s die Schnellste über 75m und Nohanna Weldegiorgis (W12) dominierte im Ballwurf mit 30,00m ihre Altersklasse. Auch bei den Jungs stammt der Schnellste über 75m vom SCC. Dominik Schuchart unterbot die 10 Sekundengrenze und holte mit 9,93s die höchste Punktzahl des Tages in einer Einzeldisziplin (520 Punkte).

In der U16 war leider ein reines SCC-Starterfeld am Start. Dabei kämpfte Leonie Härtel gegen ihre männlichen Trainingskollegen und konnte gut mithalten. Dabei ging es für sie zum ersten Mal über die 100m, die sie mit einer passablen Zeit absolvierte. Im Weit- und Hochsprung sowie im Kugelstoßen war sie mitten drin im Feld der Jungs. Am besten kam David Jankowiak durch, der sowohl im Sprint (12,85s) als auch im Weitsprung (5,22m) und Kugelstoßen (8,66m) die besten Leistungen ablieferte. Lediglich im Hochsprung musste er sich dem ein Jahr älteren Paul Wellens geschlagen geben, der die Höhe von 1,46m überquerte.

Die Gesamtergebnisse können hier eingesehen werden.

Da es ein Neuanfang des Formats sein sollte und auch die Identifikation mit Richard Rau nicht mehr vorhanden war, suchte der Vorstand mit Unterstützung der Mitglieder nach einem neuen Namen. Es wurden einige Namensvorschläge eingereicht und der Abteilungsvorstand entschied sich dann für das Siegfried-Eifrig-Sportfest*. Im Rahmen der gemeinsamen Siegerehrung wurde vom 1. Abteilungsvorsitzenden Andreas Statzkowski der neue Name verkündet.

Wir erachten die Premiere des Siegfried-Eifrig-Sportfestes als gelungen und bedanken uns bei allen Helfern und Kampfrichtern für die Unterstützung!

 
* Siegfried Eifrig war seit 1930 Mitglied im Sport-Club Charlottenburg und blieb dem Verein bis zum Lebensende (23. Juni 2008) treu. Zu seinen aktiven Zeiten galt er als "Laufstilist und Vorbild" und erhielt 1936 die Ehre, die letzte Etappe der neu eingeführten Fackelstaffel im Rahmen der Olympischen Spiele zu absolvieren und am Berliner Stadtschloss am Alter das olympische Feuer zu entzünden. Für sein Engagement in der Leichtathletik-Abteilung erhielt er 1990 das Testament Friedrich d. Großen (SCC) sowie die Bürgermedaille des Bezirkes Charlottenburg und ist auf der 70 Jahre Gedächniskirche Treuetafel sowie 60 Jahre Olympiastadion Treuetafel verewigt.